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Casentino und Pratomagno Wälder, Berge, Klöster und Eremiten
Die Natur dieser Gegend zählt zu den schönsten und reichhaltigsten der gesamten Toskana. Die Wanderungen führen durch den Nationalpark ''Foreste Casentinesi, Monte Falterona e Campigna'', das Naturschutzgebiet von Vallombrosa (das größte der Toskana) und die Schutzzone des Sant'Antonio-Waldes.
Tannen- und Buchenwälder, ideales Lebensgebiet für Rot, und Damwild, Rehe, Wölfe und Adler, mit Enzian und Anemonen übersäte Wiesen, ein riesiges Amphitheater von Bergen, das im Monte Falco mit 1658 m den höchsten Punkt dieses Apenninabschnittes erreicht, dies alles bildet den Hintergrund für Wandwege von seltener Schönheit und Ruhe.
Der Monte Falterona (1564 m), auf dem der Arno entspringt (Capo d'Arno), der faszinierende Acquacheta-Wasserfall, das Kloster von Camaldoli, die Wallfahrtskirche von La Verna sowie der Monte Penna sind weitere Wanderziele, die Natur und Kunst miteinander verbinden.
Die langgezogene, dem Apennin vorgelagerte Gebirgskette des Pratomagno mit Gipfeln zwischen 1200 und 1592 m erstreckt sich vom Sieve-Tal bis in die Gegend von Arezzo. Stille, von Eichenwäldern umrahmte Wiesen, in der Höhe geprägt von Kastanien, Nadel- und Buchenwäldern bilden ein faszinierendes Mikrouniversum.
Die Abtei von Vallombrosa, in Wäldern von Weißtannen und Buchen eingebettet, geht auf das XI Jh. zurück. Die Benediktinermönche, die heute noch dort leben, widmen sich seit dem 17. Jh. der Forstwirtschaft, insbesonders der Weißtanne sowie der Zucht und Mixtur von Heilkräutern. Die berühmte Apotheke, die hervorragenden Baumschulen und Herbarien der Abtei und die enormen Buchenwälder des Monte Secchieta lassen sich zu faszinierenden Wanderungen verbinden.
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